Das Monatsprojekt

Seit Anfang 2020 führen wir in unserer ganzen Pfarrei eine gute Tradition aus der früheren Antonius-Pfarrei fort: die MONATSPROJEKTE. Ursprünglich hatte der Ausschuss für Mission, Entwicklung und Frieden an der Sankt Antonius-Kirche die Monatsprojekte initiiert. Dabei wird im jeweils aktuellen Monat für ein bestimmtes Hilfsprojekt im Sonntagsgottesdienst kollektiert und Spenden gesammelt. Mit Beginn dieses Jahres gibt es also in ganz Sankt Nikolaus ein Monatsprojekt.

Und so können Sie das Monatsprojekt durch eine Geldspende unterstützen:

  • einmal im Monat wird Kollekte für das jeweilige Projekt gehalten. Der Termin wird im Sonntagsbrief bekannt gegeben.
  • Sie überweisen ihre Spende auf das Konto der Kirchengemeinde Sankt Nikolaus Wesel und wir sorgen für die Weitergabe.  IBAN DE94 3565 0000 0000 1628 00 Verwendungszweck Monatsprojekt + Monat. Sofern sie eine Spendenbescheinigung wünschen, muss ebenfalls Name und Anschrift angegeben werden.  

 FRIEDENSDORF INTERNATIONAL

Monatsprojekt August 2021

Gesund zu sein, gehört zu den wertvollsten Dingen in unserem Leben!
Das führt uns die Corona-Pandemie tagtäglich eindrucksvoll vor Augen. Und während wir angesichts schützender Impfungen und mehr Tests vorsichtig hoffen dürfen, werden voraussichtlich neun von zehn Menschen in ärmeren Ländern im nächsten Jahr nicht gegen COVID 19 geimpft werden. Viele der kranken und verletzten Kinder, die im Friedensdorf geheilt werden, sind in solch ärmeren Ländern zu Hause.

„ Die Eltern vertrauen uns, die Deutschen haben einen guten Ruf."
Abdul Morouf Niazi, afghanischer Arzt

Die Monate des Covid-Lockdowns waren für die Kinder und das Team im Friedensdorf eine schwere, bedrückende Zeit. Ein Lichtblick in diesen Monaten war das neue Rehazentrum, dass Dank Zuwendungen und Spenden fertiggestellt werden konnte. Hier gibt es nun auch einen eigenen Eingriffsraum für ambulante Operationen. Etliche kooperierende Ärzte und Ärztinnen warten schon darauf, dort ehrenamtlich tätig zu werden. Das verkürzt für viele der kleinen Patienten die Behandlungszeit enorm und sie können schneller wieder zurück zu ihren Familien.

„Wenn ich in Afghanistan geblieben wäre, hätten sie mir das Bein abgenommen."
Rabina, 12, Mädchen aus dem Friedensdorf

Für 33 Kinder war es im Februar so weit.
Mit fröhlichem Lachen, leuchtenden Augen und großer Vorfreude auf das Wiedersehn mit Eltern und Geschwister konnten die 33 Schützlinge ihre langersehnte Heimreise nach Afghanistan und Zentralasien antreten. An Bord des gecharterten Flugzeugs waren zudem dringend benötigte Medikamente für rund 180 Mädchen und Jungen für ein ganzes Jahr. Jedes Kind war früher zur Behandlung in Deutschland und wird seit der Rückkehr zu Hause von den Partnern in Afghanistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kirgistan und Georgien medizinisch betreut.

„Tapfer zu sein bedeutet im Friedensdorf etwas ganz anderes als bei Kindern aus Deutschland."
Katrin Huskamp, Chirurgin

Seit inzwischen über fünf Jahrzehnten kann das Friedensdorf International Kindern aus Kriegs-und Krisengebieten Hoffnung geben und die Aussicht auf ein selbstbestimmtes und hoffentlich friedliches Leben. Dies gelingt nur dank der Menschen, die mit Zuwendungen das Friedensdorf unterstützen.

„Wir helfen zu 100% aus einem christlichen Verständnis."
Andreas Leffler, Chefarzt im Klinikum Gerolstein

Im Dezember 1967 kamen die ersten Kinder aus Vietnam, viele litten unter Napalm- Verbrennungen. Als der Krieg 1975 mit dem Sieg Nordvietnams endete, verweigerten die neuen Machthaber den südvietnamesischen Kindern die Rückkehr. Sie strandeten im Friedensdorf. Seither lässt sich die Organisation Rückführungsgarantien der Herkunftsländer ausstellen. Außerdem versucht das Friedensdorf politisch und religiös neutral zu bleiben. So will man Schwierigkeiten mit Familien, Behörden und Religionsvertretern in den Herkunftsländern vermeiden. Das Dorf feiert keine religiösen Feiertage, sondern ein Friedensfest zum Jahresende.

Für den Ausschuss Entwicklung, Frieden, Mission Andrea Kirstein

 Die Kollekten am 14. / 15. August sind für das Monatsprojekt bestimmt. 

  

Jetzt Spenden

Wenn Sie Ihre Spende für die Opfer der Hochwasserkatastrophe über die Kirchengemeinde überweisen möchten:

DE94 3565 0000 0000 1628 00 + Verwendungszweck Hochwasserkatastrophe

Spenden an die Gemeindecaritas
DE39 3565 0000 0000 2110 29

Für das Frühstücksprojekt der KiTas besteht die Möglichkeit der Online-Spende über das Spendenportal der DKM. Bitte folgen Sie dem LINK.

Pfarrbüro Sankt Nikolaus

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46483 Wesel

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Di.+Do.: 15:00 - 17:00

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Veröffentlichungen: 
Petra Klingberg
Tel: 0281 300 2669 117
petra.klingberg@sanktnikolaus-wesel.de