Das Monatsprojekt

Seit Anfang 2020 führen wir in unserer ganzen Pfarrei eine gute Tradition aus der früheren Antonius-Pfarrei fort: die MONATSPROJEKTE. Der Ausschuss für Mission, Entwicklung und Frieden betreut die Monatsprojekte. 

Und so können Sie das Monatsprojekt durch eine Geldspende unterstützen:

  • Einmal im Monat wird Kollekte für das jeweilige Projekt gehalten. Der Termin wird im Newsletter bekannt gegeben.
  •  Darüber hinaus können Sie natürlich während des ganzen Monats für das jeweilige Monatsprojekt spenden: 

    Unsere Bankverbindung für Ihre Spende: IBAN DE94 3565 0000 0000 1628 00
    Bitte geben Sie den Verwendungszweck  Monatsprojekt ... an.
    Bei Spenden bis zu 300 Euro dient der Überweisungsbeleg / Kontoauszug als Nachweis für die steuerliche Geltendmachung Ihrer Zuwendung (Finanzamt). Für Beträge darüber hinaus stellen wir Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung aus, wenn im Verwendungszweck Name und Anschrift angegeben sind.

Monatsprojekt Mai 2024

„Hilfe für Südsudan"

Mit dem Monatsprojekt im Mai engagieren wir uns für die Menschen im Südsudan. Die eingegangenen Spenden werden aufgeteilt. Mit der einen Hälfte unterstützen wir Pater Gregor Schmidt in seiner Arbeit im Bildungssystem. Mit der anderen Hälfte helfen wir der Initiative Pater Stephan.

Pater Gregor Schmidt: Bildungsarbeit in Old Fangak / Südsudan

Pater Gregor Schmidt ist Comboni-Missionar und wurde nach vielen Jahren der Arbeit im Südsudan Ende 2022 zum Provinzial für das afrikanische Land gewählt.
Mit diesem Amt betraut, schreibt er an die Gemeinde St. Nikolaus in Wesel über die Arbeit der Comboni Missionare in einem der ärmsten Länder der Welt:
"Wir sind 35 Comboni-Missionare aus 12 Ländern kommend, verteilt auf neun Gemeinschaften. In sieben Missionen ist uns eine Pfarrei vom Ortsbischof anvertraut worden. Die Verkündigung verstehen wir als freies Angebot, das Leben Jesus Christus anzuvertrauen und ihm nachzufolgen. In allen Pfarreien bilden wir Katecheten aus und organisieren Fortbildungen für Frauen, Jugendliche und alle Laien, die Verantwortung in der Kirche tragen. Neben dem Gemeindeaufbau engagieren wir uns im Bildungsbereich und der Alphabetisierung. An mehreren Orten haben wir Schulen gegründet, die z.T. schon in lokale Hände übergeben worden sind. Wir betreiben auch ein eigenes Krankenhaus und kooperieren mit einem weiteren Krankenhaus. Unter unseren Brüdern haben wir einen Arzt und zwei Krankenpfleger.
Allgemein ist es uns ein Anliegen, die Menschen ganzheitlich zu fördern und den Glauben als Teil des Lebens und Alltags bedeutsam zu machen. In unserer Arbeit in diesem unterentwickelten und kriegsgebeutelten Land setzen wir uns für Gerechtigkeit, Frieden und Versöhnung ein. Als Kirche glauben wir, dass Jesus Christus der Friedensbringer ist, der Menschen untereinander und mit Gott versöhnt (Eph 2,14; 2 Kor 5,19-20). Leider ist die ethnische Segmentierung bis auf Weiteres unüberwindlich. Es ist Aufgabe der verschiedenen Kirchen, mit Geduld und Weitsicht das Evangelium zu verkünden. Es gibt im Südsudan keine anderen landesweiten Institutionen außer den Kirchen, die verschiedene Ethnien vereinen und Vertrauen in der Bevölkerung genießen.
Als Provinzial ist es meine Aufgabe, meine Mitbrüder in ihrer pastoralen Arbeit zu stärken und ihnen den Rücken frei zu halten. Es gibt viele Herausforderungen wie Korruption, fehlende Infrastruktur und tropische Krankheiten. Ich behalte auch ein Auge auf die Finanzen, damit unsere Projekte wie geplant umgesetzt werden können. Aus diesem Grund danke ich auch Ihnen in Wesel für Ihre großzügige Spendenbereitschaft, die es unseren Missionaren ermöglicht, den Menschen im Südsudan zu helfen. Gott segne Sie in dieser Osterzeit!"

Die Initiative Pater Stephan e.V.: – Hilfe für die Nuba im Südsudan

Wir unterstützen seit einigen Jahren mit einem Monatsprojekt die „Initiative Pater Stephan e.V.", bisher bezeichnet als Initiative Sudan / Südsudan. Pater Stephan Senge engagiert sich mit dieser Initiative seit vielen Jahren für das Volk der Nuba, das in der jüngeren Vergangenheit stark unter dem Bürgerkrieg im Sudan gelitten hat. Der Sachausschuss Mission-Entwicklung-Frieden hat über dieses Projekt schon mehrfach berichtet. Die Hilfe der Initiative Pater Stephan e.V. beruht auf dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Schulen und Ausbildungsstätten schaffen eine Grundlage, welche Menschen im Südsudan jenseits von Armut, Verelendung und dem Vegetieren in Flüchtlingscamps die Möglichkeit bietet, Orientierung für ein eigenständiges und erfülltes Leben ohne Not und ständige Angst zu entwickeln. Pater Stephan Reimund Senge hat die Initiative im Jahre 1997 begründet und ist heute ihr erster Vorsitzender.

Über die aktuelle Situation im Sudan und Südsudan schreibt die Initiative Pater Stephan e.V.:
Die schlechten Nachrichten aus dem Sudan reißen nicht ab: Laut ZDF-Informationen flüchten 1,2 Millionen Menschen aus dem Sudan, viele von ihnen in die Nachbarländer Südsudan, Tschad, Zentralafrikanische Republik und Äthiopien. Die Vereinten Nationen melden aktuell insgesamt 5,5 Millionen Flüchtlinge, darunter über 4 Millionen Binnenflüchtlinge.

Nach Angaben der UN-Flüchtlingshilfe sind die meisten Flüchtlinge, die in den Südsudan kommen (rund 250.000), Rückkehrer aus dem Sudan. Demnach suchen zur selben Zeit 4,2 Millionen Menschen innerhalb des Sudans Schutz vor dem Krieg. Sie fliehen unter anderem in die Nubaberge, weil ihnen die Mittel fehlen, das Land zu verlassen. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen bezeichnet den Krieg im Sudan als einen der „aktuell verheerendsten Kriege".
Die Flüchtlinge sind Opfer eines Machtkampfes zwischen dem sudanesischen Militär und Milizen (Rapid Support Forces – RSF), die schon in früheren Konflikten in Darfur (Sudan) zigtausende Menschen ermordet haben.
Die medizinische Versorgung ist laut UN weitgehend zusammengebrochen. Seuchen wie die Cholera drohen und rund 1.200 Kinder seien aufgrund von Mangelernährung und Maserninfektionen gestorben. Die Bilanz des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) lautet: „Die humanitäre Lage im Lande verschärft sich durch den Mangel an Nahrungsmitteln, Wasser, Medikamenten und Treibstoff, den eingeschränkten Zugang zu Kommunikationsmitteln und Elektrizität sowie die explodierenden Preise für lebenswichtige Güter."
Die Initiative Pater Stephan e.V. (IPS) hat bereits Geldmittel zur Verfügung gestellt: Damit konnten 1.200 Flüchtlinge und Rückkehrer, die in den Nubabergen ankamen, mit Lebensmittel versorgt werden. Dies ist natürlich nicht genug, denn viele Menschen benötigen weiterhin unsere Hilfe. IPS hat natürlich nur begrenzte finanzielle Möglichkeiten, die sich aber mit Spenden erweitern lassen.
Deshalb bitten wir Sie um großzügige Unterstützung für die notleidenden Flüchtlinge, hauptsächlich Kranke, körperlich Beeinträchtigte, unbegleitete Kinder und alleinstehende Frauen mit Kindern.
Miriam Ramírez und Thomas Bors

Die Kollekten am 4./5. Mai sind für das Monatsprojekt bestimmt.

 

 

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